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Protestaktion zur Hauptversammlung
der Puma AG
Nürnberg, 11.5.2007
Trotz Rekordgewinne lässt Puma in Ländern
wie El Salvador Kleidung unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen
herstellen – Arbeitsrechte werden massiv verletzt –
so die scharfe Kritik der Kampagne für 'Saubere' Kleidung (Clean
Clothes Campaign/CCC) anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung
der Puma AG. Die Presseerklärung der
Kampagne für Saubere Kleidung [pdf]
Wir schlossen uns den Protesten an und hielten es für
eine gute Idee persönlich und vor Ort unsere meinung kund zu
tun. Es war eine lange Fahrt, aber eine nette Aktion, wie die folgenden
Bilder bezeugen. Bei der Hauptversammlung wurden auch zwei Redebeiträge
gehalten, die Fragen zum Thema an den Vorstand enthielten (siehe
unten als pdf). Dessen Antwort kam über schwammige Formulierungen
wie "Wir diskuttieren sehr viel über diese Dinge..."
nicht hinaus. So bleibt es notwendig laut + deutlich über die
Zustände in den Fabriken zu protestieren, um so mehr wenn Puma
weiterhin Rekordgewinne anstrebt, die als die Sportlifestylemarke
produziert und vermehrt auch im "Premiumsegment" auftreten,
also noch teurere Klamotten verkaufen will !!!
Die gilt umsomehr wenn es zur geplanten Übernahme durch die
PPR kommt. Die dazu gehörigen Labels wie Gucci oder Yves-Saint-Lauren
sind für ebenso schlechte Arbeitsbedingungen bekannt und der
Konzern würde keinen Deut weniger auf maximale Profite setzen!
Die Redebeiträge zur Hauptversammlung:
von Sandra Dusch Silva (CI-Romero, Kampagne für saubere Kleidung)
[pdf]
von Jochen Dallmer (JANUN e.V. / KonsuMensch) [pdf]
geplanter Redebeitrag von Christiane Schnura (Kampagne für
saubere Kleidung) [pdf]
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Direkt am Eingang zur Hauptversammlung informierten wir
die AktionärInnen
mit einem kleinen Transparent und Flugblättern...
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...und zeigten mit unseren T-Shirts "Wir sind rot
vor Wut".
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Unsere freundliche Protestiererin wurde glatt für
eine cool gestylte Puma-Hostess gehalten...
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..und so drückte sie allen Ankommenden unser Flugblatt
in die Hand und beschrieb den weiteren Weg zum Parkplatz (100m).
Selbst die dicksten Mercedesfahrer im dicksten Mercedes ließen
ihr Fenster herunter (sssst.) und nahmen dankbar die kritische
Aktionärsinfo entgegen. Eine sehr gelungene Aktion!
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Mehr Informationen zum Thema Puma und Arbeitsbedingungen
in der Sportartikelproduktion im allgemeinen gibt es auf der Homepage
der Kampagne für Saubere Kleidung [link],
und hier auf der Seite von KonsuMensch, z.B. bei der Stadtführung
[link] und bei dem Wm-Spezial.
[link]
Einen Bericht zur Puma-Aktion gibt es auch auf den Seiten
der CI-Romero [link]
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Ein paar T-Shirts zur Protestaktion
haben wir noch übrig - falls ihr Interesse habt...
Ein definiteves Anti-Marken-Shirt!
Aufdruck vorne ist ein Puma der einer Näherin in den
Rücken fällt, hinten stehen Zahlen zu Umsatz, Verdienst
der Manager und Verdienst der Näherinnen, Arbeitszeiten,
etc.
Sie sind natürlich bio+fair, kosten 10 Euro
und sind in verschiedenen Größen s-xl, als "Girlie"
und Normalschnitt zu haben.
Bei Interesse bitte mail an:
konsumensch[at]janun.de
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